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Medicproof als Bühne – Ein Blick hinter die Kulissen der Pflegebegutachtung
Es wirkt auf den ersten Blick wie eine sachliche Angelegenheit: Ein Antrag auf einen Pflegegrad, ein medizinisches Gutachten, ein paar Fragen, ein paar Zahlen. Doch wer genauer hinschaut, fragt sich: Wird hier neutral begutachtet – oder inszeniert? Die Rollen sind verteilt, die Texte vorbereitet, die Entscheidungen scheinen oft längst gefallen, bevor der Vorhang überhaupt aufgeht. Willkommen bei Medicproof, dem Bühnenhaus der Pflegebegutachtung.
Die Hauptdarsteller: Wer steht auf der Bühne – und wer zieht die Fäden?
Auf der Bühne mag es den Anschein einer unabhängigen Inszenierung geben, doch nur wer hinter den Vorhang blickt, erkennt die durchsichtigen Fäden: Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Pflegeversicherung, hält nicht nur die Kontrolle über die Barmenia, sondern auch über den PKV-Verband, der Medicproof gegründet hat und bis heute leitet. Mit einer Hand zieht er die Fäden des Versicherers, mit der anderen beeinflusst er aus der Deckung heraus das Gutachterunternehmen Medicproof. Hinter der Fassade blitzt eine groteske Wahrheit: Extrem versicherungsfreundliche Medicproof Gutachten im Auftrag der Barmenia-Krankenversicherung, lassen die perfide Wirkung von Eurichs Doppelrolle erahnen.
Die tatsächliche Inszenierung jedoch wird von Dr. Franziska Kuhlmann geführt, die als Geschäftsführerin von Medicproof dafür sorgt, dass die Bühne sauber bleibt – eine Bühne, auf der jeder Schritt wohlüberlegt und jeder Stempel durchdacht ist.
Die Marionetten? Zieht Eurich an den Fäden, lächeln sie brav, nicken, heben die Stempel – und spielen die Rolle der wohlmeinenden Gutachter, obwohl sie u.a. durch interne Schulungen von Medicproof fest an der Hand unsichtbarer Strippenzieher hängen.
📖 Das Drehbuch: Wie Pflegegutachten zur Ablehnung führen
Ein Blick in Pflegegutachten von Medicproof offenbart: Vieles klingt vertraut, sogar zu vertraut. Argumente wiederholen sich, Widersprüche werden ignoriert, Fakten verschwinden hinter nüchternen Formulierungen wie „nicht nachvollziehbar“ oder „keine Einschränkungen erkennbar“. Es entsteht der Eindruck, dass das Drehbuch schon vor dem Gutachten feststeht. Die Sprache – trocken, juristisch-medizinisch – dient dabei eher nicht der Objektivität, sondern der Abschirmung vor Kritik.
Einakter oder Daueraufführung? Medicproofs Routine in Versicherungsnähe
Im Fall eines Barmenia Versicherten wurden gleich zwei auffallend versicherungsfreundliche Gutachten erstellt. „Einzelfälle“ sind in der Regel keine Einzelfälle, sondern die scharfe Spitze eines Eisbergs. Eher dürfte es sich um ein Teil einer systematischen Inszenierung handeln. Manche Medicproof-Gutachter spielen vermutlich seit Jahren dieselben Stücke: scheinbar medizinisch fundierte Bewertungen als Steilvorlagen für Ablehnungen. Die Namen wechseln, doch ein geheimes Skript bleibt vermutlich bestehen.
Die Requisite: Der weiße Kittel als Kostüm der Objektivität
Der weiße Kittel verleiht Autorität. Er suggeriert Sachlichkeit, medizinische Seriosität, Unabhängigkeit.
Doch auf der Bühne von Medicproof ist er nichts weiter als ein Überbleibsel aus der Theaterrequisite – mit Schminkrückständen, grauen Stellen und längst in die Jahre gekommen. Dennoch verleiht gerade dieser fleckige Stoff noch genug vermeintliche Glaubwürdigkeit, suggeriert medizinische Seriosität und unabhängige Diagnostik. Tatsächlich verbirgt sich darin wohl eher eine Art Jurist im Arztgewand, dessen Aufgabe weniger das Analysieren von Symptomen zu sein scheint, als die Suche nach Ablehnungsgründen. Der Schein ärztlicher Objektivität wird zur schützenden Maske, hinter der rechtliche Interessen und Seilschaften verborgen bleiben. Der einst makellose Mantel der Legitimation ist längst abgewetzt von gespielter Professionalität.
Publikum ausgeschlossen: Keine Kontrolle, keine Öffentlichkeit, keine Transparenz
Die wohlinszenierte gutachterliche Routineaufführung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – in den heimischen Wohnzimmern hunderttausender Pflegeversicherter. Versicherte wissen nicht, wie oft bestimmte Gutachter tätig sind, welche Ergebnisquoten existieren oder wie viele Gutachten von Gerichten kassiert werden. Es gibt kein echtes Überwachungsgremium. Die Prüfungen finden in geschlossenen Räumen statt. Wer kontrolliert den Kontrolleur?
Zwischen Applaus, Aufbruch und Abbruch: Wenn Versicherte das Medicproof-Theater nicht mehr mitspielen
Viele Versicherte sind frustriert, andere resignieren, einige kämpfen. Klagen vor Sozialgerichten, Ablehnungsanträge gegen Gutachter, Beschwerden bei Aufsichtsbehörden: Es ist der stille Aufstand gegen ein stummes System. Der Applaus bleibt aus, wenn das Theater nicht mehr unterhält, sondern Lebensrealitäten verletzt.
🎮️ Die Theaterleitung: Der PKV-Verband als Drahtzieher im Hintergrund
Der PKV-Verband zieht als Eigentümer von Medicproof die Fäden. Und dort sitzt Dr. Andreas Eurich – gleichzeitig Vorstand der Barmenia Pflegeversicherung. Diese Personalunion wirft Fragen auf: Wie kann ein solches System neutral agieren, wenn der entscheidende Akteur beide Seiten des Tisches vertritt? Warum schreibt Barmenia Vorstand Eurich nicht gleich selbst ein Gutachten? Ist Medicproof so etwas wie eine externe Abteilung der Barmenia?
️ Hinter der Bühne: Die Gutachter – frei oder ferngesteuert?
Gutachter wie Dr. Mahlke oder Thomas Heilmeier fallen besonders auf, sie erstellten aufs äußerste versicherungsfreundliche Gutachten. Es gibt keine Beweise für direkte Weisungen – aber deutliche Indizien, dass sich hier Strukturen eingespielt haben, die kaum noch objektives Handeln erlauben.
Proben, Rollen, Routinen: Wie aus Gutachten Ablehnungen werden
Das Gutachtenverfahren wirkt wie ein Ritual. Es beginnt mit einem standardisierten Fragenkatalog, wird flankiert von verkürzten Beobachtungen und endet gerne in Formulierungen, die den Pflegebedarf marginalisieren. Die Realität wird dabei wohl ausgeblendet.
Die Illusion der Neutralität: Warum Versicherte Medicproof-Gutachten vertrauen
In der Welt der Pflegegradverfahren spielen Gutachten eine zentrale Rolle. Versicherte neigen dazu, den Gutachten von Medicproof mehr zu vertrauen als einer einfachen Ablehnung durch die Versicherung – und das, obwohl Kuhlmann als Dienstleisterin der Versicherungen auf allen Gutachten pseudotransparent auf die problematische Nähe zur Versicherungswirtschaft hinweist. Wie eine schüchtern gemurmelte Beichte findet sich auf den Gutachten – in winziger, kaum lesbarer Schrift – der Satz: Medicproof sei „…der medizinische Dienst der Privaten“.
Damit wird eine Abhängigkeit eingeräumt, die gleichzeitig verschleiert wird. Denn obwohl diese Formulierung auf den ersten Blick transparent klingt, suggeriert sie eine Nähe zum renomierten „Medizinischen Dienst“, den viele Leser aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung kennen. Doch dieser Eindruck ist trügerisch: Der allseits bekannte „Medizinische Dienst“ der GKV wurde durch eine Gesetzesnovelle längst von den wirtschaftlichen Interessen der Krankenkassen entkoppelt und agiert unter öffentlicher Kontrolle.
Kuhlmanns Medicproof GmbH hingegen befindet sich – nach wie vor – im vollständigen Eigentum der privaten Versicherungswirtschaft.
Der Eindruck drängt sich auf, dass Geschäftsführerin Kuhlmann mit genau dieser Formulierung das Beste aus zwei Welten für sich beanspruchen möchte: Einerseits wird ein Anschein von Transparenz erzeugt, indem man die Zugehörigkeit zur privaten Versicherungswirtschaft andeutet. Andererseits konstruiert man rhetorisch geschickt eine sprachliche Nähe zur Reputation des neutralen Medizinischen Dienstes, vermutlich um eine Unabhängigkeit vorzutäuschen, die faktisch nicht besteht.
Medicproof Pflegegutachten kommen seriös daher, doch in Wahrheit könnten sie Teil einer inszenierten Kulisse sein, die privatversicherte Entrechten möchte.
Manche Kritiker stellen sich Medicproof deshalb fast wie eine sinnbildliche „Briefkastenfirma“ der Versicherungswirtschaft vor. Auch wenn Dr. Kuhlmann ihre gewinnorientierte GmbH als seriöses Begutachtungsinstitut zu inszenieren versucht, ist der Eindruck nicht unberechtigt, dass es in Wahrheit Teil eines Systems ist, das in erster Linie die Interessen der Versicherungen wahrt. Die Medicproof-Gutachten, die scheinbar objektiv und fundiert sind, verschleiern die vermuteten Absichten – und die Versicherten bleiben in der Rolle der passiven Zuschauer, während die Versicherungen im Hintergrund die Fäden ziehen.
Die Existenzberechtigung von Medicproof liegt auf der Hand – zumindest aus der Perspektive der Versicherungen. Denn wie würden hunderttausende Versicherte die Pflegegutachten wahrnehmen, wenn sie direkt auf dem Briefpapier des PKV-Verbands gedruckt wären? Das nüchterne Briefpapier von Medicproof verleiht dem Gutachten einen Anstrich von Psyeudoneutralität und medizinischer Expertise. Der schauspielerisch wertvolle Auftritt eines vermeintlich wohlmeinenden echten Arztes im eigenen Wohnzimmer – womöglich noch mit Dr.-Titel und Stempel – sorgt für das wohlige Gefühl, dass bei der Pflegebegutachtung alles mit rechten Dingen zugeht.
Der Moment der Enttarnung: Wenn das Stück missfällt und das Publikum aufsteht
Manche Gerichte fordern Gegengutachten an, einige Richter stellen kritische Fragen. Auch Medien beginnen, die Vorhänge zu lüften. Wenn das Stück nicht mehr aufgeführt werden kann, weil das Publikum stört und faule Tomaten wirft, während den Marionetten die Fäden reißen; dann beginnt der zweite Akt: Ungeschrieben. Unschön. Unaufhaltbar.
️ Der Zerrspiegel auf der Bühne: Wenn der Versicherte sich selbst kaum wiedererkennt
Ein Medicproof-Gutachten kann das Selbstbild erschüttern. Wer sich nicht wiedererkennt in den Formulierungen, wer merkt, dass seine Herausforderungen als „nicht objektivierbar“ deklariert werden, erlebt einen Verlust von Würde. Ein Zerrspiegel, der nicht zeigt, was ist, sondern was gewünscht wird.
Vom Theater zur Wirklichkeit: Warum es ein neues, echtes Gutachterinstitut braucht
Die Konsequenz kann nur eine sein: Ein kompletter Neustart. Ein neues Begutachtungsinstitut, losgelöst vom PKV-Verband, losgelöst von der Versicherungswirtschaft, losgelöst von alten Netzwerken und Seilschaften. Medicproof hat sich als insgesamt unglaubwürdig enttarnt und sich damit öffentlich selbst verbrannt. Wer Objektivität will, muss sie neu erschaffen.
🎭 Theater-Zensur-Behörde: Dr. Kuhlmann versucht, Medicproof-Kritik.de zum Schweigen zu bringen
Fast möchte sich das Publikum nostalgisch an DDR-Zeiten erinnern. In einem wahren Schauspiel versuchter Machtentfaltung möchte Dr. Franziska Kuhlmann aus Rösrath, Geschäftsführerin von Medicproof, die Bühne der öffentlichen Äußerungen manipulieren. Mit dem Ansinnen, unbequeme Behauptungen von Medicproof-Kritik.de verbieten zu lassen, tritt sie als Regisseurin eines eigenen Stücks auf. Doch wer hat die Fäden in der Hand, wenn nicht die, die die Bühne kontrollieren? Die Versuche, investigative Publizisten zum Schweigen zu bringen, werfen einen Schatten auf die Glaubwürdigkeit von Medicproof und ihrer Verantwortlichen. In der Inszenierung der Macht agiert Dr. Kuhlmann nicht nur als Geschäftsführerin eines Unternehmens, sondern als Spielerin im politischen und juristischen Theater – ein Schachzug, der mehr Fragen aufwirft, als er Antworten liefert. Und so war es gerade die von der Medicproof GmbH mit der Löschung beauftragte Kanzlei Loschelder, die die Motivation zum Schreiben dieses Stücks erweckte und mit einer Widmung gewürdigt wird.
Das neue Licht: Warum Barmenia-Vorstände sich nicht länger im Dunkel verstecken können
Medicproof war lange das perfekte Schutzschild für lichtscheue Versicherungsentscheider. Doch diese Zeit ist vorbei. Die neue Öffentlichkeit rückt nicht Medicproof ins Zentrum – sondern deren Hintermänner. Dr. Andreas Eurich, Oliver Schoeller, Frank Lamsfuß und Christian Ritz müssen sich dieser Verantwortung stellen. Die Zuschauer sehen nun genau hin. Der Vorhang hebt sich – für Eurich als Alleinunterhalter im Kegel des Rampenlichts.
⚖️ Klagen lohnt sich – Fristen nicht verpassen!
Medicproof-kritik.de ruft alle Betroffenen auf, gegen fehlerhafte Gutachten und ungerechtfertigte Ablehnungen aktiv zu werden. Es ist alarmierend, dass nur etwa 5 % der Versicherten gegen fragwürdige Gutachten und Ablehnungen klagen. Stattdessen akzeptieren viele die Bescheide, oft in der Annahme, dass die Gutachten „solide“ und „unveränderlich“ sind. Doch genau darauf hoffen Medicproof und die Versicherungen – dass Versicherte auf die vermeintliche Richtigkeit dieser Gutachten vertrauen und still halten.
Wichtige Fristen:
- Widerspruchsfrist: In der Regel haben Sie einen Monat Zeit, um gegen Bescheide zu widersprechen. Diese Frist gilt für Verwaltungsakte, wie etwa die Ablehnung eines Pflegegrads. In kürze findest du hier ein Musterschreiben.
- Klagefrist: Nach einem abgelehnten Widerspruch bleibt Ihnen noch ein Monat, um Klage beim Sozialgericht einzureichen. In kürze findest du hier ein Musterschreiben. Für Klagen auf Pflegepflichtversicherungsleistungen aus privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen, sind die Sozialgerichte zuständig. Dort kannst du (ggf. nur zur Fristwahrung) auch ohne Anwalt klagen.
Was tun, wenn man kein Geld hat? Falls du dir den Rechtsweg nicht leisten kannst, gibt es Unterstützung durch Prozesskostenhilfe oder -stundung, die dir die Finanzierung deines Rechtsstreits erleichtert. Zudem bieten viele Anwälte, die auf Sozialrecht spezialisiert sind, kostenlose Erstberatungen an.
Lass dir deine Ansprüche nicht einfach wegnehmen! Es lohnt sich, zu klagen – gerade weil es nur eine kleine Minderheit tut. Denk daran: Es ist dein gutes Recht, für Gerechtigkeit zu kämpfen!
Mach dich schlau: Im Neuen Begutachtungsassesment (NBA) steht alles, was du wissen musst, es gilt auch für Begutachtungen durch Medicproof. Es sind 200 übersichtlich aufgebaute Seiten, aber du brauchst nur das lesen, was für deine Situation relevant ist.
Applaus für die Wahrheit: Wie sich Betroffene gegen Medicproof wehren können – und warum es Hoffnung gibt
Die Bühne mag lange einseitig bespielt worden sein – doch die Gegenbewegung hat begonnen. Plattformen wie Medicproof-Kritik.de dokumentieren, vernetzen, lüften angestaubte Vorhänge. Betroffene veröffentlichen ihre Akten, stellen Vergleiche an, fordern Konsequenzen. Es ist der Auftakt eines neuen Stücks. Und diesmal geht es um Wirklichkeit statt Show. Mit anderen Worten: Fortsetzung folgt.
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Barmenia-Kritik.de – Die Rolle der Versicherungsvorstände
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